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Traum
Dieses Stück erzählt von einem Traum, wie ihn – so oder so ähnlich – wohl schon fast jeder geträumt haben wird.
Wenn das Stück beginnt, ist der Traum bereits in vollem Gange. Es beginnt mit dem klassischen Verfolgungstraum, in dem man merkt, das man verfolgt wird, aber selber einfach nicht voran kommt, während der Verfolger immer näher kommt.
Relativ plötzlich – wie oft in einem Traum – beginnt ein neuer Erzählstrang, in dem es um etwas ganz anderes geht als vorher, man aber dennoch merkt, das es sich um denselben Traum handelt. So geht es weiter. Verschiedene Traumsegmente wechseln einander ab, Kindheitserinnerungen (in Form von vertrauten Melodien) schweben durch das Geschehen, verschiedenste untereinander nicht all zu ähnliche Elemente, bilden gemeinsam einen zusammenhängenden Traum. Kurz vor dem Aufwachen – nachdem der Wecker bereits geklingelt hat – erscheint nochmal der Verfolgungstraum - kann man entkommen?
Traum wurde im August 2007 von der Sinfonietta Bardou in Frankreich ur-aufgeführt. Dirigent war Matthias Herbig.
Die Aufnahme wurde von Christian Pons gemacht.
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Der Dritte Tag
Dieses Stück handelt von dem dritten Tag der Schöpfungsgeschichte, I. Mose 1, Kapitel 1. Am dritten Tag teilt sich das Land vom Wasser. Das Stück ist in drei Teile eingeteilt, die unmittelbar aufeinander folgen.
Der erste Teil, Das Land, beschreibt den Ursprungszustand. Das Land wird durch Glockenschläge beschrieben, mit den stehenden Harmonien die Glocken erzeugen. Vorbild für die Glockentöne waren die drei Glocken der Dreikönigskirche in Dresden (neben der ich zur Zeit des Komponierens wohnte). Es beginnt mit dem Glockenklang, der um 12 Uhr Mittags ertönt: Diese Glocke ist auf den Ton C gestimmt.
Dies entwickelt sich zum sonntäglichen Geläut, das zum Gottesdienst ruft. Dies erklingt als ein As-Dur Dreiklang.
Glocken wurden gewählt um das Land zu repräsentieren, weil sie überall auf dem Land zu finden sind, für Langlebigkeit stehen und außerdem in Lehm und in der Erde (also im Land) gebrannt werden. Darüber hinaus repräsentieren sie natürlich auch die Bibel auf die sich dieses Stück ja stützt.
Der zweite Teil, Die Teilung, beschreibt eben diese; symbolisch wurde dazu Dunkelheit gewählt, die zunehmend von Licht durchbrochen wird. Dies repräsentiert die Ur-Erde, auf der es zunächst dunkel war und dann allmählich immer heller wird und das Wasser sich immer weiter zurückzieht.
Der dritte Teil, Das Meer, basiert auf einem Thema von Claude Debussy, aus La Mer, welches aber musikalisch neu umgesetzt wird, obwohl dieser letzte Teil zunächst deutlich von Debussy beeinflusst wurde.
Das Stück endet mit einem markanten Rhythmus-Teil, welcher die fertige Teilung und dadurch die nun von Menschen bewohnbare Erde beschreibt.
Text (vom Orchester gesprochen): 1. Mose 1, Kapitel 1. Vers 9 und 13:
Dixit vero Deus „Congregentur aquae, quae sub caelo sunt, in locum unum, et appareat arida“.
Factumque est ita.
Et factum est vespere et mane, dies tertius
dt. Übersetzung: Und Gott sprach: „Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, dass man das Trockene sehe.
Und es geschah so.
Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.
Der Dritte Tag wurde im August 2006 von der Sinfonietta Bardou in Frankreich ur-aufgeführt. Dirigent war Brett Austad.
Die Aufnahme wurde von Christian Pons gemacht.
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Eschaton Days
Eschaton Days beschäftigt sich inhaltlich mit dem Ende der Zeit, bzw. der Endzeitstimmung. Zwar handelt Eschaton im religiösen Sinne von viel mehr als nur der Endzeit, doch darauf nun noch näher einzugehen, würde den Rahmen hier sprengen.
Dieses Stück basiert auf zwei Zellen (mehr zur Zellentheorie unten). Einerseits habe ich Wind aufgezeichnet und habe mir dann mit einem Spektrograph die wichtigsten Frequenzen rausgesucht, mit denen ich dann den ersten Teil des Stückes komponiert habe.
Ich habe dabei nicht versucht, die Musik wie Wind klingen zu lassen, sondern ich habe mehr versucht, das Stück aus der Perspektive des Windes zu schreiben.
Für die zweite Zelle habe ich mich selbst aufgezeichnet, die Wörter “Eschaton Days” sprechend. Diese habe ich dann eins zu eins in Musik übertragen. Heraus kam das Haupt-Thema des Stückes.
Ich möchte an dieser Stelle betonen, das das Motiv nichts mit dem D-S-C-H Motiv von Schostakovich zu tun hat. Die ersten vier Töne sind zwar ähnlich, haben aber doch einen ganz anderen Ursprung (wie oben beschrieben) und die Similarität ist purer Zufall.
Eschaton Days basiert auf meiner neuen Kompositionstechnik, der Zelluphonie.
Kurz gesagt handelt es sich hierbei um eine Technik, bei der jedem Instrument -oder einer Instrumentengruppe- eine musikalische Zelle zugewiesen wird.
Diese Zellen können (entweder frei vom Interpret improvisiert, oder vom Komponisten auskomponiert) nach ganz bestimmten Regeln verändert werden. Ein Beispiel: Wird die Zelle um eine Oktave hoch transponiert, so muß die Zelle auch doppelt so schnell gespielt werden. Dieses Verhältnis gilt immer, auch bei anderen Intervallen.
Eine Zelle braucht nicht bis zum Ende gespielt zu werden, sie kann schon nach dem ersten Ton wieder aufhören. Sie kann aber nie rückwärts gespielt werden.
Weitere Infomrationen gibt es auf meiner anderen Website: www.zelluphonie.de.
Für Eschaton Days habe ich nur zwei Zellen benutzt, die das ganze Orchester bekommen hat. Dieses Stück wurde allerdings komplett auskomponiert.
Die Regel des transponierens wurde in leicht veränderter Form angewandt, da sie für viele Instrumente nicht praktikabel ist. So gilt zwar das Prinzip “Je höher, desto schneller”, aber nicht mehr so streng linear wie oben beschrieben. Stattdessen habe ich die Zellen vorher für jedes Instrument durchtransponiert.
Eschaton Days wurde im August 2005 von der Sinfonietta Bardou in Frankreich ur-aufgeführt. Dirigent war Brett Austad.
Die Aufnahme wurde von Olaf und Olaf gemacht.
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An Equilibrial Day
An Equilibrial Day wurde im Sommer 2004 für die Sinfonietta Bardou geschrieben. Das Stück erzählt den Verlauf eines Tages von morgens früh bis zum Sonnenuntergang am Abend.
Es beginnt morgens mit der Atmosphäre in einer Stadt. Dann folgen diverse Episoden, die nicht näher inhaltlich zu beschreiben sind, denn es handelt sich bei diesem Stück nicht um Programm-Musik: Jeder Hörer darf sich hier seinen eigenen Teil zu dem Stück denken.
Musikalisch basiert dieses Stück auf einem Bossa-Nova Rhythmus. Durch ganze Stück hindurch zieht sich dieser Rhythmus, der im 3/3/3/4 Schema daher kommt.
An Equilibrial Day wurde von der der Sinfonietta Bardou im August 2004 in Olargues, Süd-Frankreich ur-aufgeführt. Auf der hier vorliegenden Aufnahme jedoch spielt das Neue Kammerorchester Bremen, das das Stück am 25.9.2005 zur Deutschen ur-Aufführung brachte.
Die Aufnhame wurde im Radio Bremen Sendesaal von mir selbst gemacht.
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Casba
Dieses Stück wurde von einer Katze inspiriert. Es versucht aber nicht wie eine Katze zu klingen, sondern es versucht vielmehr wiederzugeben, wie es in dem Kopf einer Katze aussehen und klingen könnte.
Die Musik basiert auf den vier unterschiedlichen Buchstaben des Namens der Katze: Caspa. Dabei wurde allerdings das p auf den Kopf gestellt um ein b zu erhalten.
Das zweite A is dabei fast überflüssig, aber im Eröffnungsthema kommt es dennoch vor. Hier folgt die vier Noten einander in einer aufwärtsgehenden Skala. Als letztes kommt dann das zweite A oben drauf.
Das ist auch schon das gesamte musikalische Material auf dem sich dieses Stück gründet. In den ersten 53 Takten, kommen nur diese vier Töne ovr, ohne transponiert zu werden.
Erst gen Ende des Stückes kommen weitere Töne dazu.
Nichtsdestotrotz glaube ich nicht, das dieses Stück langweilig wird.
Casba wurde für mein Diplomkonzert am Trinity College of MUsic im Jahr 2004 geschrieben. Das war das Jahr des Konzerts, geschrieben wurde das Stück aber bereits in der zweiten Hälfte von 2003.
In einer leicht veränderten Fassung (Klavier wurde durch einen zweiten SChlagzeuger ersetzt) war dies das Gewinnerstück des Daryl Runswick Prize 2004.
Von dem Abschlußkonzertes dieses Wettbewerbes stammt auch diese Aufnahme, die ich selber gemacht habe.
Instrumente:
Flöte (Piccolo)
Oboe
Klarinette in B
Fagott
Horn in F
Trompete
Percussion 1 (Vibraphon, Timpani, Sanre Drum)
Percussion 2 (Marimba, Bass Drum, Tom-Toms)
Violine 1
Violine 2
Viola
Cello
Bass
Auf dieser Aufnahme spielt die Contemporary Music Group des Trinity College of Music unter der Leitung von Gregory Rose, im Februar 2004 in London.
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2 by 4
Dieses Stück ist fast komplett minimalistische Musik, die mit einem treibenden Rhythmus
daherkommt. Der Rhythmus ändert sich allerdings ständig, mit Akzenten, die ständig herumwandern.
Harmonisch betrachtet ist dieses Stück schnell durchschaut. Die Musik begründert sich auf 2 Takten, die dann wiederholt werden (=4). Diese 4 Takte werden dann wiederholt, mit Ausnahme des letzten Taktes, der jedesmal etwas anders ist.
Der Mittelteil ist im halben Tempo und geht dann über in das Finale, wieder im alten Tempo.
Dies klingt einfacher als die Musik dann doch wohl ist. Es ergibt sich ein interessantes Stück, das vor allem Spaß machen soll - dem Publikum genau wie auch den Musikern.
Dieses Stück wurde für einen Orchester Workshop geschrieben, und kam nach nur 20 minütiger Probe zur Aufführung. Dies mußte beim komponieren berücksichtigt werden. Es wurde also ein Stück zu präsentieren, das die die Musiker schnell erfassen und anbieten konnten.
Die Version hier ist ein Arrangement des zuerst für Symphonie Orchester geschriebenen Stückes. Diese etwas kleinere Fassung (nur von der Besetzung her) wurder von der Sinfonietta Bardou unter der Leitung von Brett Austad im August 2003 in Eglise de Clermont l'Herault in Frankreich uraufgeführt.
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Small Tragedies
Dieses Stück wurde für den Daryl Runswick Kompositionspreis 2001 geschrieben.
Der Name (und damit das Stück) bezieht sich auf die vielen kleinen Tragödien, mit denen man sich so herumschlagen muß. Viele dieser Tragödien wirken im Moment oft groß und unüberwindbar, doch sind sie rückblickend gesehen meistens klein und banal und man fragt sich, wo überhaupt das Problem war, wenn man es nicht sogar überhaupt zum Lachen findet.
Das Stück erzählt von solchen Tragödien.
Besetzung:
Flöte
Oboe
Klarinette
Fagott
Trompete
Posaune
Marimba
Piano
Violine 1
Violine 2
Viola
Cello
Bass
Diese Aufnahme machte Kit Venables vom Trinity College of Music.
Die Musiker sind die Contemporary Music Group, dirigiert von Daryl Runswick.
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Sluggish
Dieses Stück wurde für einen Orchester Workshop am Trinity College of MUsic geschrieben.
Das Stück handelt von den Problemen des "sich-schlapp-Fühlens", besonders morgens, und auch dem Kampf gegen die inneren Dämonen mit denen man kämpft um diese Schlappheit zu überwinden.
Die Aufnahme wurde von Kit Venables gemacht, die Musiker sind das SInfonia Orchestra des Trnitiy College.
Besetzung:
2 Flöten (auch Piccolo)
2 Oboen
2 Klarinetten
2 Fagotte
4 Hörner
3 Trompeten
3 Posaunen
1 Tuba
Percussion (2 Pauken and Vibraphon)
Harfe
Geigen
Bratschen
Celli
Bässe
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Cloudless
Dieses Stück wurde für eine Theateraufführung in Leipzig geschrieben. Der Wunsch der Autoren hierbei war es, ein möglichst schmaltziges Stück zu bekommen, das aber auch sehr rythmisch sein sollte. Enstanden ist nun dieses sorglose, wolkenlose Stück.
Von diesem Stück existiert nur eine Computer Version, ein Live Auftritt ist zur Zeit nicht vorgesehen.
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Orchester
Hier finden Sie einige meiner Kompositionen für Orchester. Sobald ich Aufnahmen von neuen Stücken bekomme, stelle ich sie hier auf die Seite. Es lohnt sich also, öfters mal vorbeizuschauen.
Zum Anhören bitte auf die unterstrichenen Links klicken,
zum runterladen auf download klicken.
- "Traum für Orchester" | download (12:45min, 11.6MB)
Live gespielt von der Sinfonietta Bardou, dirigiert von Matthias Herbig.
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- "Der Dritte Tag für Orchester" | download (16:40min, 14.7MB)
Live gespielt von der Sinfonietta Bardou, dirigiert von Brett Austad.
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- "Eschaton Days für Orchester" | download (12:45min, 11.6MB)
Live gespielt von der Sinfonietta Bardou, dirigiert von Brett Austad.
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- "An Equilibrial Day für Orchester" | download (7:47min, 7.13MB)
Live gespielt vom Neuen Kammerorchester Bremen, dirigiert von Wilhelm Kufferath
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- "Casba für Kammerorchester" | download (8:40min, 7.94MB)
Live gespielt von der Contemporary Music Group, Trinity College of Music. Dirigiert von Gregory Rose.
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- "2 by 4 für Orchestra" | download (4:46min, 4.36MB)
Arrangement für kleines Orchester.
Live gespielt von der Sinfonietta Bardou, dirigiert von Brett Austad.
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- "Small Tragedies - für Kammerorchester" | download (8:50min, 8.11MB)
Live gespielt von der Contemporary Music Group, Trinity College of Music. Dirigiert von Daryl Runswick
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- "Sluggish - für Symphony Orchester" | download (5:38min, 5.17MB)
Aufgenommen nach nur etwa 20 Min Probe. Live gespielt von der Trinity College of Music Sinfonia, dirigiert von Daryl Runswick.
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- "Cloudless - für Streichorchester und Klavier" | download (4:28min, 4.09MB)
Die Aufnahme wurde mit Samplerhilfe aus einem Midi-Arrangement erstellt und wird soweit vorhanden durch eine Live gespielte Fassung ersetzt werden.
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Für Aufnahmen in Hifi-Qualität:
Um Aufnahmen meiner Stücke in Hifi-Qualität zu erhalten, schicken Sie mir eine kurze Nachricht mit Hilfe des Menüpunktes „Mitteilung senden“. Sie erhalten dann eine kostenlose Demo-CD mit den gewünschten Stücken.
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